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Tipps und Tricks

© Ewe Degiampietro - FOTOLIA
Es gibt keine dummen Fragen - nur dumme Antworten. Gibt es eine Möglichkeit, ohne großen Aufwand selbst eine Antwort zu finden, nutze sie.

Die richtige Einstellung ist erfolgsentscheidend: Nur wer lernen will, lernt auch etwas.

Mitarbeiter sind die Wissensträger. Nutze die Gelegenheit, indem du mit allen redest, ihre Tätigkeiten kennen lernst und sie nach ihrem Werdegang fragst.

Die interessanten Arbeiten kommen nicht von selbst. Frage deshalb immer wieder mal, was es denn zu tun gibt. Sprich auch aus, was du (kennen) lernen möchtest. Allerdings solltest du akzeptieren, dass Routinearbeiten dazugehören. Kaffeekochen und Kopieren werden wohl ab und an zu deinen Aufgaben gehören. überhand sollten diese Arbeiten jedoch nicht nehmen.

Während des Praktikums lohnt es sich, soziale Kontakte zu nutzen, wo sie sich bieten. Gehe mit den Kollegen in die Kantine oder mal gemeinsam frische Luft schnappen oder in die Raucherecke, selbst wenn du nicht rauchst. Das ist besser als am Schreibtisch zu kleben. Oft werden nicht im Konferenzraum, sondern in Raucherecken wirklich interessante Dinge besprochen.

Über Unklarheiten oder über- bzw. Unterforderung musst du mit dem Vorgesetzten oder dem Betreuer sprechen.

Rücksichtsnahme und Höflichkeit gegenüber Kollegen ist oberste Devise. Etwas Hartnäckigkeit und Kontaktfreudigkeit können aber nicht schaden.

Während des Praktikums solltest du dir auf alles ein Feedback geben lassen. Ist der zuständige Kollege gerade im Stress, kann vielleicht auch ein anderer weiterhelfen. Wenn nicht, später nachhaken. Rücksprache zu halten ist nämlich sehr wichtig, um zu erfahren, was man schon ganz gut gemacht hat oder was noch zu verbessern ist.


Der erste Arbeitstag...und du weißt nicht, was du anziehen sollst? Die Lieblingsklamotten, das knappe T-Shirt oder gar Anzug und Krawatte?
Am besten ist, wenn du schaust, wie die Kollegen angezogen sind. Dies siehst du ja meistens schon beim Vorstellungsgespräch. Passe dich einfach dem an. Wenn alle im Anzug zur Arbeit kommen, solltest du auch einen Anzug wählen.

Wichtig ist aber auch, dass du dich in deiner Kleidung wohlfühlst. Gerade im Praktikum kann man schon mal Kompromisse machen. Soll heißen: Solltest du dich im Anzug nicht wohl fühlen, kannst du auch in schwarzer Jeans, Hemd und Sakko kommen. Oder: Solltest du dich im Rock nicht wohlfühlen, kannst du sicherlich auch in einem Hosenanzug zur Arbeit gehen.
Wenn du noch nicht beim Vorstellungsgespräch warst und du nicht weißt, was du dort anziehen sollst: Es gilt die Devise "möglichst unauffällig". Bei einem Praktikum im Büro reichen schwarze Jeans und Sakko oder Hosenanzug, damit kannst du erstmal nichts falsch machen. Sollten dann andere Kleidungsstile vorherrschen, weißt du das zum ersten Arbeitstag und kannst dich dementsprechend darauf vorbereiten.

Allerdings ist Vorsicht geboten: Bei Banken und Versicherungen solltest du wohl eher im Anzug bzw. Kostüm erscheinen.



Praktikumsbetreuer & Chefs -
Ich Boss, du nichts?


Ratgeberliteratur, die sich mit dem Thema "die häufigsten Cheftypen und wie man mit ihnen umgeht" auseinandersetzen, erwähnen nie kompetente, souveräne, freundliche Typen - vielleicht, weil du im Umgang mit ihnen keine Ratschläge benötigst? Eventuell aber auch, weil es von ihnen nicht viele gibt. Zu den "Monarchen", "Satirikern","Tyrannen", "Machtlosen", "liebenswerten Chaoten", "tobenden Cholerikern", "überforderten", "Delegationsunfähigen" und "Abstaubern" gibt es hingegen sehr viele Umgangstipps.

Vielleicht erkennt hier ein schon etwas erfahrener Berufseinsteiger, der schon das ein oder andere Praktikum absolviert hat, den ein oder anderen Vorgesetzten/Betreuer wieder? Die einzelnen Typisierungen sind nämlich nicht etwa übertrieben, sondern "herausgegriffen aus dem bunten Menschenleben" (Goethe).
Wieso müssen die Mitarbeiter sich eigentlich Strategien anlernen, anstatt ihrer Arbeit nachgehen zu dürfen, nur weil ein Chef/Betreuer keine Ahnung von Benehmen und sozialer Kompetenz hat? Und warum können solche Charaktere überhaupt Chefs/Betreuer werden?

Die erste Antwort: Weil's nun mal der Chef oder Betreuer ist (die natürlich wiederum Chefs haben - du stehst also nicht alleine da in deiner Situation...)

Die zweite Antwort: Fast keine der Vorgesetzten haben allein mit "Vitamin B" Karriere gemacht, sondern wegen fachlicher und menschlicher Qualitäten. Auch wenn die für dich nicht (mehr) erkennbar sein sollten. Aber: Ganz unerheblich, welche persönlichen Eigenschaften dein Chef oder Betreuer hat - auch sie haben ihn dahin gebracht, wo er jetzt ist.

Ganz klar: Wenn du dir kein neues Praktikum suchen möchtest, musst du dich mit deinem Chef oder Betreuer irgendwie arrangieren.

Dafür ein paar Grundregeln:

Versuche, dich in deinen Chef hinein zu versetzen:
Was versteht er unter einer guten Leistung? Wie drückt er aus, was er will und was er nicht will? Welche Art von Mensch ist er, welche Interessen und Macken hat er, was sind seine Stärken und Schwächen?

Arbeite möglichst harmonisch mit deinem Chef oder Betreuer zusammen.
Passe dich dem Arbeitsstil an (nicht wenn er ein Chaot ist...). Sei zuverlässig. Zeige Eigeninitiative. Halte ihn immer auf dem Laufenden - vor allem auch über Probleme.

Loyalität ist oberstes Gebot!
Verkneife dir unbedingt, hinter seinem Rücken Klatsch & Tratsch zu verbreiten. Das kann unangenehme Folgen haben!

Achtung: Chefs kennen sich, sie sind oft gute Freunde und man sieht sich immer zwei Mal im Leben...
Chefs halten immer mit anderen Chefs zusammen, schon aus Prinzip. Und erst recht, wenn es um Mitarbeiter geht, die sich bei dem einen Chef über den anderen beschweren...


Die lieben Kollegen

Die Wichtigkeit von Kollegen kann man nicht hoch genug einschätzen. Schließlich sind es Kollegen, denen man als Praktikant oder generell als Einsteiger Löcher in den Bauch fragen kann und soll (s.o.). Auch wenn du selbst schon viel Erfahrung gesammelt hast, bist du häufig auf die Hilfsbereitschaft deiner Kollegen angewiesen. Gute Kollegen springen bei Stress und Hektik vielleicht schon mal ein. Frust, Angst und ärger kann man mit ihrer Hilfe besser ertragen (geteiltes Leid ist halbes Leid) und sich im Zweifel darauf verlassen, dass sie bei Klatsch und Tratsch über dich nicht mitmachen. Außerdem können Kollegen auch privat zu guten Freunden werden...

Kollegen als Wissensträger
Kollegen sind auch für die Stimmung im Unternehmen sehr wichtig. Als Praktikant - aber auch später als Festangestellter- solltest du möglichst mit allen in deiner Nähe gut auskommen. Sicher- es sind bestimmt einige dabei, die nie deine besten Freunde werden können. Wichtig für deine Karriere ist die Akzeptanz bei den Mitarbeitern. Warum? Die Kollegen, die sich selbst auch weiterentwickeln, werden nur dann bereit sein, dir ihr Wissen weiterzugeben, wenn sie sich fair und kollegial behandelt fühlen. Ansonsten läufst du Gefahr, dass sie dich auflaufen lassen und dir so deine Grenzen aufzeigen wollen...

Trainiere dein Namensgedächtnis
Jeder freut sich über ein wenig Aufmerksamkeit. Darum handelst du als Jobanfänger gut, wenn du dir gleich am Anfang so viele Namen wie möglich merkst. Natürlich fällt das schwer, aber versuchen solltest du es auf jeden Fall.
Grüßen macht immer einen guten Eindruck - und das kannst du auch, wenn dir der Name schon wieder entfallen ist. Und: Grüßen solltest du wirklich jeden! Als Neuling in einem Unternehmen kannst du noch nicht wissen, wer wichtig ist und wer es vielleicht werden könnte.

Passe dich den "Sitten und Gebräuchen" im Arbeitsbereich wenigstens ein bisschen an. Jeder ist der Reihe nach mit Kaffeekochen dran? - Reihe dich ein: Kaffekochen soll nicht zur Routinearbeite oder zu deiner Hauptaufgabe werden, aber mal einen Kaffee zu kochen ist doch wohl nicht so schlimm...

Du magst jemanden nicht? Arrangiere dich mit ihm!
Suche nach dem Guten im Menschen, nach Dingen, die du trotz allem nett an ihm findest. Vielleicht ist er ein unausstehlicher Fiesling, wenn er gestresst ist und cholerische Wutausbrüche bekommt - aber in ruhigeren Phasen ist er immer ausgesprochen hilfsbereit.
Sollte das nicht klappen oder sollte ein Kollege Lust am Bloßstellen und Intrigieren, an Mobbing-Versuchen etc. haben, musst du dir das nicht gefallen lassen. Wenn es bei kleinen Gemeinheiten bleibt, meidest du den Kontakt einfach. Wenn Sachen passieren, die unter der Gürtellinie sind, gehst du zu deinem Praktikumsbetreuer oder Vorgesetzten!

Oft haben Festangestellte Vorurteile gegen Praktikanten oder sie zeigen wenig Interesse an dir. Halte möglichst Ausschau nach netten und aufgeschlossenen Kollegen, die Praktikanten nicht als Belastung sehen.

Reagiere professionell auf Kritik: bleibe ruhig. Mit eigener Kritik solltest du dich im Praktikum erst einmal sehr zurückhalten!

Duzen oder Siezen? Es gibt viele Möglichkeiten: Alle siezen sich, alle duzen sich oder man spricht sich mit Vornamen und Sie an. Du solltest außer gegenüber Mitpraktikanten erst einmal beim Sie bleiben, auch wenn du vielleicht altmodisch klingen solltest. Bekommst du wegen kategorischem Duzen von oben herab ein "Sie" zu hören, ist das unangenehm. Im Arbeitsalltag wird sich schnell rausstellen wie die Gepflogenheiten sind. Kollegen, die geduzt werden wollen, zeigen das auch meistens.


Klatschen und Tratschen

Die unterhaltsamste Beschäftigung für viele ist Klatsch und Tratsch - im Privat- & Berufsleben. Es ist auf der Arbeit stressig? Na und! Für ein bisschen Smalltalk ist immer Platz: Beim Kopierer, in der Mittagspause, im Rauchereck...

Sobald dann zwei oder mehr Leute zusammenkommen, sind Klatsch und Tratsch in sehr vielen bunten Facetten zu beobachten: Gerüchte werden weiterverbreitet oder sogar in die Welt gesetzt, Intrigen werden gestrickt, es wird gelästert. Natürlich nur über Abwesende. Erfahrene Tratscher wissen das und versuchen möglichst als Erste bei dem Gespräch dabei zu sein und als Letzte zu gehen. So werden sie nicht Gesprächsthema...

Bei einem Praktikum solltest du jede Form von Klatsch und Tratsch im Unternehmen vermeiden und dich nicht aktiv an solchen Gesprächen beteiligen.
Auch wenn Klatsch und Tratsch ab und an wichtig für die Karriere sein kann: Bei einem Praktikum gibt es sicherlich nur Nachteile!

Warum, fragst du, könnte Klatsch und Tratsch die Karriere fördern? Ganz einfach: Hinter den Lästereien, Beschuldigungen und Gerüchten erhältst du vielleicht Antworten auf diese Fragen:

Wer hat Kontakte, die mir nützlich sein könnten?
Mit wem muss man sich gut stellen?
Wer hat etwas gesagt, woran man sich halten sollte?
Wer ist oben auf, wer steht auf der schwarzen Liste?
Wer sägt bei wem?

Neben eventuellen Vorteilen von Klatsch und Tratsch musst du aber auch und vor allem die Nachteile sehen:
Gerüchte, Intrigen, Lästereien sind alles Dinge, die gemein sind oder zumindest gemeine Folgen haben können. Darum gelten sie als tabu. Trotzdem gibt es Klatsch und Tratsch überall. Zum Teil wegen Geltungsdrang oder Neugier. Andrerseits aber sicherlich auch, um Leuten ganz bewusst zu schaden. Wer sich daran beteiligt, sollte sich vor Augen halten, dass Klatsch und Tratsch nicht nur lustig, sondern auch die häufigste Ursache für Mobbing sind.

Und sei es noch so harmlos: mit gutem Benehmen haben Klatsch und Tratsch nichts zu tun. Wenn du dich beteiligst, können Klatsch und Tratsch dein Image extrem ankratzen. Wer einmal als Tratschtante oder -onkel gilt, hat bei diskreteren Mitmenschen keine Chance mehr. Die Gefahr, dass ihr Vertrauen nur für neue Klatsch und Tratsch-Themen missbraucht wird, ist zu groß.

Privatgespräche - Darf ich am Arbeitsplatz mit meinen Freunden telefonieren?
Meist ist das den Vorgesetzten oder Praktikumsbetreuern ein Dorn im Auge. Andererseits ist es nur menschlich, sich nicht den ganzen langen Arbeitstag ausschließlich geschäftlichen Themen zu widmen, sondern auch mal über private Dinge zu sprechen. Ein bisschen Was-war-am-Wochenende-Talken, ein Telefonat mit Freund oder Freundin, um zu klären, wo es abends nun hingehen soll.

Solche Gespräche kann auch der strengste Chef nicht komplett unterbinden. Abgesehen davon wären solche Verbote schlecht fürs Klima...
Die Arbeit wird nämlich nur dann gut gemacht, wenn auch einen kleiner Spaßanteil dabei eine Rolle spielt. Und der entsteht oft nicht durch die Arbeit, sondern neben der Arbeit.

Hier gibt es aber eindeutig Grenzen: Eindeutig überschreitest du sie, wenn du auf Grund von irgendwelchen Diskussionen übers Wetter stundenlang keine Anrufe mehr annimmst, oder die Kunden warten müssen, bis die letzten Details der Party vom Wochenende beim Kollegen angekommen sind.

In einem solchen Fall musst du mit einer gelben Karte rechnen. Vielleicht bekommst du die nicht mal vom Chef, sondern vom Kollegen, der dir unfreiwllig zuhören muss und genervt ist, weil er eigentlich was ganz andres zu erledigen hätte.

Private Telefongespräche sind für deinen Arbeitgeber gleich dreimal ärgerlich: Er muss die bezahlen, du bist für niemand anderen erreichbar (für Kunden, Chefs...) und als Praktikant bekommst du vielleicht Gehalt, aber nicht dafür, um private Telefongespräche zu tätigen. Außerdem macht es besonders beim Praktikum keinen guten Eindruck, wenn du mit deinen Freunden am Telefon sprichst, anstatt dich für die Arbeit und die Firma zu interessieren.

übrigens: Ob du jetzt während des Praktikums vom Firmentelefon aus telefonierst, oder vom Handy - das ist fast egal. Gut, dein Arbeitgeber zahlt dafür keine Gebühren, aber er sieht trotzdem dein Desinteresse und dass du nicht arbeitest während der Zeit...


Praktikanten-Fehler...
Dir ist einer passiert? Shit happens. Jeder macht Fehler - ob im Privatleben oder im Beruf. Ist ja eigentlich auch nicht der Rede wert, denn es war ja meist keine Absicht dahinter. Fehler können zwar unangenehm, peinlich, ärgerlich oder teuer sein - und die Konsequenzen erst recht. Aber jeden Faux-Pas vermeiden zu wollen, ist erstens sehr anstrengend und wahrscheinlich erfolglos... Gerade beim Praktikum sind Fehler nicht so schlimm, sie tragen vor allem zum Lernprozess bei, aber das macht Fehler nicht zu Lappalien. Wer fehlerhaft handelt, verärgert andere oder zumindest sich selbst. Darum bemüht er sich in der Regel, möglichst wenig falsch zu machen. Nur wie schafft man das?

Suche schon im Vorfeld nach potentiellen Fehlerquellen und versuche, sie so gut wie möglich unter Kontrolle zu bekommen. Frage ruhig erfahrenere Kollegen. Sie sind die Wissenträger von denen du etwas lernen sollst, gerade im Praktikum.

Viele Fehler werden erst in dem Moment akut zum Problem, wenn sie von anderen erkannt werden. Es ist also zu empfehlen, dass du möglichst frühzeitig überprüfst, ob du Fehler gemacht hast. Dann kannst du sie vielleicht noch ausbessern, bevor andere darauf stoßen. Oft ist es so, dass man seine eigenen Fehler gerne übersieht -nicht absichtlich- deshalb ist es nicht dumm, bspw. Texte durch einen Vertrauten korrekturlesen zu lassen...

Du weißt, dass du einen Fehler gemacht hast, der sich jetzt nicht mehr ausbessern lässt und befürchtest, dass er nicht folgenlos bleiben wird? Dann musst du ihn auf jeden Fall zugeben - und zwar so frühzeitig wie möglich. Dann bleibt zumindest noch Zeit für Rettungsversuche - und es macht einen besseren Eindruck, wenn man auch zu seinen Fehlern steht und nicht verängstigt abwartet, bis Fehler von selbst an die öffentlichkeit kommen. Das Allerbeste wäre es natürlich, mit der Beichte gleich einen Lösungsvorschlag zu präsentieren, aber das geht nicht immer so einfach.

Das Wichtigste an Fehlern -v.a. im Praktikum- ist aber, dass du aus ihnen lernst und sie nicht nochmal wiederholst. Passiert es dennoch, dass du einige Fehler zweimal machst, erhöht das nicht die Chance auf eine übernahme oder ähnliches.


Das Ende naht...

Gegen Ende des Praktikums solltest du dir die folgenden Tipps zu Herzen nehmen:

In der letzten Woche des Praktikums solltest du dich um ein (qualifiziertes) Zeugnis kümmern.

Versuche, am Ende des Praktikums von Betreuern eine ehrliche Einschätzung deiner Fähigkeiten zu bekommen. In vielen Firmen ist ein abschließendes Gespräch in der letzten Woche Bestandteil des Praktikums. Ist das bei deinem Praktikumsunternehmen nicht der Fall, dann kümmere dich um ein Gespräch. Sehe Kritik als Chance, das nächste Mal Sachen besser zu machen.

Vor dem Abschied sollten Praktikanten die Einstiegschancen prüfen. Vielleicht besteht ja die Möglichkeit, frei für die Firma zu arbeiten oder später übernommen zu werden.

Du solltest auch prüfen, ob vielleicht eine weitere Ausbildung im selben Unternehmen möglich ist. In der Medien-Branche ist es beispielsweise nicht selten, dass ein ehemaliger Praktikant eher einen Volontärsplatz angeboten bekommt als ein "Außenstehender".

Brichst du ein Praktikum vorzeitig ab, solltest du deinem Betreuer und/oder deinem Chef die Gründe dafür offen legen.



Zu guter Letzt ein Ausschnitt aus einem Buch von Ehrlich Green:

"Der perfekte Praktikant...

...stellt viele Fragen,

...hält sich an Anweisungen und Regeln.

...zeigt Begeisterung,

...hat Verständnis für einige Routine-Arbeiten,

...sucht sich selbstständig Aufgaben,

...fügt sich angemessen in den Kreis der Kollegen ein,

...ist zuverlässig und pünktlich,

...hält Praktikumsbetreuer über seine Projekte auf dem Laufenden,

...versucht den Aufbau und die Funktionsweise des Unternehmens zu verstehen."
(Quelle: Ehrlich Green, Seite 74)




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