Rezensionen IV
 Schreiben für die Zeitung
Roland Drenkelforths Buch „Schreiben für die Zeitung“ (Verlag: Orell Füssli) will zugleich eine praktische Einführung in den (Lokal-)Journalismus und in die Pressearbeit von Vereinen, Parteien, KMUs, Behörden und Schulen sein.
Der studierte Journalist und Historiker versucht den Spagat, zwei gegensätzliche Zielgruppen auf einmal anzusprechen und scheitert: Das Sprichwort „Man kann es schließlich nicht allen Recht machen“ schießt mir durch den Kopf, wenn ich beginne, den zweiten Teil des Buches zu lesen, in dem es um Pressearbeit geht.
Allerdings bietet das Buch nichtsdestotrotz einige Tipps zum guten Schreiben. Es gewährt einen Blick in den Alltag von Lokalzeitungen. Besonders gut gefallen mir „Textproben“ aus der Praxis: Sie stammen aus dem schweizerischen „Thuner Tagblatt“. Dort ist Drenkelforth Redaktionsleiter und stellvertretender Chefredakteur. Auch hier etwas Kritik: Die Glossen sind für mein Verständnis keine Glossen.
Hilfreich: Ein ziemlich umfassender Überblick über Ausbildungsmöglichkeiten in der Schweiz, Deutschland und Österreich, stellt den dritten Teil des Buches dar.
Insgesamt: Eine interessante Lektüre für denjenigen, der wissen will, wie es in Lokalredaktionen zugeht und einen Überblick über die Ausbildungsmöglichkeiten in der Schweiz, Deutschland und Österreich sucht.
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 Die Reportage - Ein Handbuch für Journalisten
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"Dieses Buch ist eine Einführung in das Handwerk des Reporters. Es bietet eine Übersicht über die breite Palette an Reportageformen und gibt Hinweise und Anstöße für erfahrene Journalisten. Dabei orientiert es sich am journalistischen Alltag und zeigt, wie die kleine Lokal-Reportage geschrieben, wie Ereignisse zum Erlebnisbericht umgesetzt und das große Personenporträt verfasst werden. Die Beiträge der Reporterinnen und Reporter geben Einblicke in Arbeitstechniken. Sie zeigen, wie man ein Thema anschaulich macht, wie Beobachtungen authentisch werden und die Sprache Sinnlichkeit gewinnt, kurz: wie Journalismus lebendig wird."
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