PlanetPraktika- Informationsportal für Einsteiger in die Medienbranche
   
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Helmut Markwort Stefan Aust Werner Sonne Gerold Hug
H. Ohligschläger Carsten Buchholz Harald Kuck Wolfgang Aigner
M. Matting Helge Denker Dr. Wengenroth Peter Kleim
Nicola  Schmidt Dr. Viedebantt Ulli Tückmantel W. von La Roche
Michael Wulf Reinhold Beckmann Susanne Breit-Keßler Jan Mainka
Peter Hahne Nevfel Cumart Wolf von Lojewski Andreas Heimann
Prof. Dr. Christoph Fasel Nina Bott Mathias Müller von Blumencron Peter Kloeppel
Dr. Gabriele Hooffacker Prof. Dr. Frank Brettschneider Timm Klotzek
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Stefan Aust wurde am 1. Juli 1946 in Stade geboren. Nach dem Abitur arbeitete er von 1966 bis 1969 als Redakteur bei der Zeitschrift "Konkret". Seit 1970 war er Mitarbeiter des NDR, von 1972 bis 1986 vor allem für das Politmagazin "Panorama". Im Mai 1988 übernahm Aust die Chefredaktion von SPIEGEL TV. Mit seiner Ernennung zum Chefredakteur des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL am 16. Dezember 1994 schied er aus der Chefredaktion von SPIEGEL TV aus. Seit Juli 1995 ist Aust Geschäftsführer der SPIEGEL TV GmbH.

Planetpraktika: Aus welcher Überzeugung heraus sind Sie Journalist geworden?

Aust: Weil ich schon immer neugierig war.

Planetpraktika: Schätzen Sie die Einstiegsmöglichkeiten in die Branche schwieriger ein als früher? Warum?

Aust: Heute ist es leichter als früher. Durch die Privatisierung von Funk und Fernsehen und durch die neuen Online-Medien gibt es viel mehr Möglichkeiten, journalistisch zu arbeiten.

Planetpraktika: Wie sah Ihr erster Kontakt mit einem Computer aus?

Aust: Feindlich. Ich kämpfe bis heute.

Planetpraktika: Welche Tipps würden Sie einem Nachwuchsjournalisten geben, um möglichst gut in die Branche einsteigen zu können?

Aust: Sich für keine Arbeit zu schade zu sein. Früh Erfahrungen sammeln kann man schon gut in der Schule oder auch in freier Mitarbeit bei der örtlichen Zeitung.

Planetpraktika: Was fasziniert Sie am Medium Internet?

Aust: Die Möglichkeit, weltweit schnell an Informationen zu kommen und per E-Mail kommunizieren zu können. Allerdings gibt es auch viel Daten-Müll im Netz.

Planetpraktika: Schildern Sie bitte stichpunktartig Ihren Tagesablauf als Chefredakteur!

Aust: Zeitungslektüre, Morgen-Konferenz mit den Ressortleitern, Video-Konferenz mit dem Berliner Hauptstadtbüro, Themenabsprachen, Platzverteilung im aktuellen Heft, Titelplanung, Titelbild-Entwürfe, Fahnen lesen, langfristige Projekte mit den Ressorts besprechen, Telefonate mit Korrespondenten, Gespräche mit Politikern.

Planetpraktika: Was muss man als Bewerber mitbringen, um (als Praktikant/in) beim SPIEGEL eine Chance zu haben?

Aust: Man sollte schon einige journalistische Erfahrungen gesammelt haben, gerade Sätze schreiben können, Neugierde und Ideen mitbringen.

Planetpraktika: Wie ist Ihr Motto?

Aust: Auflage und Quote folgen der Qualität.

Planetpraktika: Nehmen Sie an, jemand schenkt Ihnen eine Woche Zeit. Was würden Sie damit machen?

Aust: Am Strand liegen, Bücher lesen, Schwimmen.

Planetpraktika: Was halten Sie von einem Praktikum?

Aust: Praktika sind immer gut. Sie liefern zusätzliche Erfahrungen, helfen bei der Berufsfindung und können Sprungbretter in den Job sein.

PlanetPraktika: Vielen Dank für das Interview!

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