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Pressefreiheit auch für junge Journalisten
Repressionen gegen die Jugendpresse sind an der Tagesordnung:
"Ich sehe systematische Zusammenhänge zwischen der Zensur von Schülerzeitungen und beispielsweise Polizeiangriffen auf junge Journalisten am Rande von Demonstrationen", so der ehemalige Vorsitzende der Jungen Presse Bayern, Walther Schneeweiß. In den letzten Jahren verzeichnete die Junge Presse Bayern e.V. eine kontinuierliche Schülerzeitungszensur im Freistaat wie auch etliche versuchte Filmbeschlagnahmungen, Zutrittsverweigerungen zu Rechercheorten und Behinderung von Fotografen durch die Polizei.
Ein Fall, am 30.05.98 in Coburg: Der junge Journalist Christian D. wurde bei Photoaufnahmen am Rande einer Demonstration von Polizisten verhaftet. Dabei wurde er von den Beamten leicht verletzt. Film und Presseausweis wurden noch dazu beschlagnahmt.
Wir werden diesen Zustand in Zukunft nicht weiter hinnehmen; das Grundrecht der Pressefreiheit kann für Jugendliche offensichtlich nur auf juristischem Weg durchgesetzt und garantiert werden. Deshalb stellt der Verband in Zukunft seinen Mitgliedern neben einer Rechtsauskunft einen Rechtshilfefond zur Verfügung:
Wenn Sie den Rechtshilfefonds der Junge Presse Bayern e.V. unterstützen wollen, können sie gerne eine steuerlich abzugsfähige Spende unter dem Verwendungszweck "Rechtshilfefonds" auf das Konto der Jungen Presse Bayern e.V. überweisen:
Postbank München
BLZ 700 100 80
Kto.: 507 80 807
Vergessen Sie bitte auf keinen Fall, Ihre Adresse anzugeben, damit wir Ihnen eine Spendenquittung ausstellen können. Bei Rückfragen und Problemen wenden Sie sich bitte an den Antizensurbeauftragten Kilian Geiser, Junge Presse Bayern e.V.
k.geiser@jpbayern.de
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