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Praxisreihe: Medien im Visier

e-Programmauftrag? Die Online-Aktivitäten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten

Das Internet hat sich als Massenmedium etabliert: "Seit 2000 hat sich die Zahl der Internet-Nutzer in Deutschland verdoppelt: 35,7 Millionen Erwachsene, das sind 55,3 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren, sind online" heißt es in einer Pressemeldung zur ARD/ZDF-Onlinestudie 2004.
Dass da die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten im Internet nicht fehlen dürfen, scheint klar. Doch gilt der Grundversorgungsauftrag der Öffentlich-Rechtlichen auch im WWW, gerade im Angesicht der Informationsflut, die alle Interessen der Internet-Nutzer eigentlich mehr als abdecken sollte?
Ist es nicht viel mehr so, dass die Öffentlich-Rechtlichen ihre Angebote weiter einschränken müssten und sich mit den Rundfunkgebühren um bessere TV-Inhalte kümmern sollten?
Sind die Online-Aktivitäten wegen ihrer Gebührenfinanzierung gar wettbewerbswidrig?
Verstoßen öffentlich-rechtliche Online-Aktivitäten vielleicht gegen das staatsvertragliche Werbe- und Sponsoringverbot?
Und wie sieht es mit dem EU-Recht aus, verstoßen die Öffentlich-Rechtlichen mit ihren Online-Aktivitäten dagegen?
Mit dieser Problematik setzt sich dieses Dossier auseinander.
Bevor aber einzelne Fragestellungen der medienrechtlichen bzw. medienpolitischen Debatte um die Online-Auftritte der Öffentlich-Rechtlichen behandelt werden können, wird zunächst ein Überblick über die Internet-Aktivitäten der ARD und des ZDF sowie der privat-kommerziellen Sender RTL, ProSieben und Sat.1 gegeben. Im Anschluss daran werden die Interessen und Hauptstrategien, die hinter diesen Angeboten stecken, dargelegt und die rechtlichen Rahmenbedingungen der öffentlich-rechtlichen Internet-Angebote beleuchtet.
Nachdem sich der Leser mittlerweile einen guten Überblick über die Thematik aneignen konnte, werden im Folgenden die oben angerissenen Streitfragen erläutert, mit dem Ziel, möglichst umfassend die Positionen aller Beteiligten darzustellen. Abschließend folgt eine Zusammenfassung der medienrechtlichen bzw. medienpolitischen Debatte sowie ein kleiner Ausblick in die Zukunft.

Als pdf downloaden (36 Seiten, 555 kb).
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Aktuelle Lage der Zeitungen 2004/2005. Nebenmärkte: Retter in der Not oder Schnitte ins eigene Fleisch


Die Auflagen sanken und sinken teilweise noch immer, das Anzeigengeschäft brach ein, die Rubrikenmärkte wanderten ins Internet ab. Die Liste von schlechten Nachrichten für deutsche Zeitungsverlage ginge noch weiter. Tatsache ist, dass sich die Zeitungslandschaft derzeit in einer Umbruchsphase befindet: Das Kerngeschäft wird optimiert, neue Einnahmequellen werden erschlossen.
Wie sich die Medienkrise auf die Zeitungsverlage ausgewirkt hat und welche Vor- und Nachteile die Erschließung von Nebenmärkten und Line-Extensions haben, ob Nebenmarktaktivitäten eher Retter in der Not oder Schnitte ins eigene Fleisch sind, soll in diesem Dossier geklärt werden.
Dazu wird zunächst auf die Entwicklung und Auswirkung der Medienkrise in Deutschland eingegangen, um die Finanzprobleme der Zeitungsverlage darzustellen. Danach werden Gegenmaßnahmen, wie Line-Extensions und Nebenmarktaktivitäten anhand einiger aktueller Beispiele beleuchtet und kritisch infrage gestellt, um abschließend zu einem kurzen Fazit zu kommen.

Als pdf downloaden (24 Seiten, 721 kb)
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